Der kürzeste Weg zum Parkplatz

Oberbürgermeister Markus Pannermayr nimmt neues Parkleitsystem offiziell in Betrieb

Donnerstag, 9. August 2018
<p>Auf den Tafeln können Autofahrer in Straubing in Zukunft sehen, wo noch wie viele Parkplätze zur Verfügung stehen.</p>

Auf den Tafeln können Autofahrer in Straubing in Zukunft sehen, wo noch wie viele Parkplätze zur Verfügung stehen.

(Quelle: Josef Unterholzner)

1.100 Parkplätze gibt es in den bereits bestehenden Parkhäusern und Tiefgaragen. Wo in diesem Augenblick noch wieviele Parkplätze frei sind, zeigt das neue Parkleitsystem der Stadt. Oberbürgermeister Markus Pannermayr nahm es am Donnerstag zusammen mit Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop und Bert Plank vom Tiefbauamt in Betrieb.

Ein Parkleitsystem, das die Zahl der freien Parkplätze anzeigt, sei keine neue Erfindung, sondern in anderen Städten längst Alltag, gestand Pannermayr. Angesichts der Investitionssumme von 873.000 Euro und der langen Vorgeschichte dürfe man aber zufrieden sein, dass das System gerade noch vor dem Gäubodenvolksfest in Betrieb gehen konnte.

49 massive Betonfundamente für die Befestigung der sieben Übersichtstafeln, der 18 statischen und der 24 dynamischen Hinweisschilder wurden in den vergangenen Monaten über das gesamte Stadtgebiet verteilt, berichtete Pannermayr. Die Tafeln wurden mit Strom- und Datenkabeln mit dem Zentralrechner verbunden, der im Parkhaus Am Wasserturm untergebracht wurde. Die sieben angeschlossenen Parkhäuser und Tiefgaragen (Theresien-Center, Theresientor, Wimmer, Steiner-Thor, Burggasse, Wasserturm und Wöhrl) liefern in Echtzeit die Zahl der freien Plätze an den Zentralrechner, der sie unverzüglich an die entsprechenden Tafeln weiterleitet. Wegen technischer Probleme mit Datenleitungen, Halterungen und Sanierungsarbeiten im Parkhaus Wöhrl habe man leider den vierwöchigen Testbetrieb nicht wie geplant durchführen können, berichtet Projektleiter Bert Plank. Deshalb sei es möglich, dass die Tafeln in den nächsten Tagen fehlerhafte Zahlen anzeigen. Die Probleme sollten aber nach und nach gelöst werden. Weil die Schranke zur Wöhrl-Tiefgarage derzeit wegen Sanierungsarbeiten immer offen stehe, könne bis Mitte nächster Woche die Zahl der freien Plätze nicht angezeigt werden.

<p>Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop, Projektleiter Bert Plank und Oberbürgermeister Markus Pannermayr (v.l.) sind froh darüber, dass das neue Parkleitsystem doch noch vor dem Gäubodenvolksfest in Betrieb gehen konnte.</p>

Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop, Projektleiter Bert Plank und Oberbürgermeister Markus Pannermayr (v.l.) sind froh darüber, dass das neue Parkleitsystem doch noch vor dem Gäubodenvolksfest in Betrieb gehen konnte.

(Quelle: Josef Unterholzner)

Bis dahin soll auch die kostenlose App "Parken in Straubing" fertig sein, berichtete Pannermayr. Wer sich diese App auf sein Handy lädt, bekommt die Zahl der freien Plätze in Echtzeit schon zuhause präsentiert und kann sich von der App zum freien Parkplatz navigieren lassen. "Das Parkleitsystem ist ein Gewinn für die Autofahrer und die Straubinger, weil sich der Parksuchverkehr reduzieren wird", freut sich Oberbürgermeister Pannermayr.

Das System sei natürlich erweiterungsfähig. Wenn das neue städtische Parkhaus Straubing-Süd am Jahnplatz in Betrieb geht, könne es problemlos in das Parkleitsystem aufgenommen werden, sagte Pannermayr. Auch das privat geführte Parkhaus, das sich für das Gelände des Wimmer-Parkplatzes abzeichne, könne berücksichtigt werden.



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